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Wien (APA) – Im Bereich der Stromversorgung fehlt ein Plan B im Falle eines europaweiten Ausfalls. Das sagte Harald Felgenhauer, Direktor des auf Krisenbewältigung spezialisierten Systemic Foresight Institute, am Donnerstag in Wien in einem Hintergrundgespräch vor der Konferenz „Plötzlich Blackout!“ Diese will als zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss Beiträge liefern, die den Plan B dem Bürger näherbringt.

„Staatliches Krisenmanagement reicht nicht aus, denn hier muss die technische Kommunikation funktionieren“, so Herbert Saurugg, der Initiator von ‚Plötzlich Blackout“‘. Daher müsse die Problembewältigung durch die Gesellschaft mitgetragen werden und ein erster Schritt dazu sei, die Möglichkeit eines solchen großflächigen Stromausfalls zu akzeptieren. „Die Probleme im System steigen“, ist sich Saurugg sicher. Fünfzig Prozent der Bevölkerung sollten im Idealfall wissen, was bei einem Blackout zu tun ist bzw. was vorher – Stichwort: Vorräte – bereits präventiv hätte getan werden müssen.