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Herbert Saurugg

Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen (CV)

Herbert Saurugg Foto: SEPA.Media | Josef Bollwein

Foto: SEPA.Media | Josef Bollwein

Herbert Saurugg, MSc, war 15 Jahre Berufsoffizier (Dienstgrad Major) des Österreichischen Bundesheeres, zuletzt im Bereich IKT-/Cyber-Sicherheit. Seit 2012 beschäftigt er sich mit den möglichen Auswirkungen der steigenden Vernetzung und Komplexität, welche zu bisher kaum bekannten systemischen Risiken führen. Als weitsichtiger und vernetzender Querdenker und Brückenbauer greift er Themen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz auf.

Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche nationale Vernetzungsworkshops und Prozessbegleitungen zum Thema Vorbereitung auf einen europaweiten Strom- und Infrastrukturausfall (“Blackout”) durchgeführt. Darüber hinaus ist er durch seine über 200 Vorträge auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen im In- und Ausland sowie als Autor zahlreicher Fachpublikationen und weitsichtiger Querdenker über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.

Durch die Bereitstellung von umfassenden Hintergrundinformationen und der Darstellung von Zusammenhängen (“unsichtbaren Fäden“) sowie von möglichen Lösungsansätzen soll das Bewusstsein für die zunehmende gesellschaftliche Abhängigkeit von der Kritischen (lebenswichtigen) Infrastruktur und den damit verbundenen Risiken gestärkt werden. Die Mobilisierung der Eigenverantwortung und der Selbstwirksamkeit jedes Einzelnen stehen dabei im Vordergrund, denn derartige Herausforderungen sind nicht alleine durch die organisierte Hilfe zu bewältigen. Durch die Forcierung des Konzepts der integrierten Sicherheitskommunikation, soll ein nachhaltiger Beitrag zur Erhöhung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz geleistet werden. Die gemeinsame Thematisierung des Energiezellensystems mit Franz Hein stellt einen Beitrag zur mittelfristigen Verbesserung der Systemsicherheit im Stromversorgungssystem dar.

Herbert Saurugg bringt wo immer möglich sein breites systemisches Wissen ein, etwa im Rahmen von Vorträgen (Keynote, Speaker) oder durch die Vorlesung “Vernetzung und Komplexität” an der Fachhochschule Technikum Wien, sowie im Rahmen von Forschungsprojekten, wie etwa beim Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS. Als Fachexperte ist er gefragter Ansprechpartner für Journalisten (Presseberichte).

Logo Herbert Saurugg

Logo

Das Logo zeigt verschiedene miteinander vernetzte Entitäten (“Dinge”), die jeweils verstärkende/positive bzw. ausgleichende/negative Rückkopplungen bzw. Wechselwirkungen aufeinander haben. Die Luppe soll verdeutlichen, dass es nicht um die Betrachtung der einzelnen Entitäten geht, sondern um die Wechselwirkungen (“unsichtbare Fäden”) in einem System. Das Ganze wird dann auch als systemische Betrachtung bezeichnet.

“The dark side of connectivity”

Cyber Security Austria - Verein zur Förderung der Sicherheit Österreichs Strategischer InfrastrukturNoch bevor das World Economic Forum 2012 “The dark side of connectivity” als globales Risiko definierte, gründete 2010 eine kleine Gruppe von österreichischen Sicherheitsexperten den Verein Cyber Security Austria – Verein zur Förderung der Sicherheit Österreichs Strategischer Infrastruktur, um auf die Nebenwirkungen der Vernetzung aufmerksam zu machen. Herbert Saurugg ist Gründungsmitglied von Cyber Security Austria.

Die Kunst vernetzt zu denken von Frederic Vester gab für ihn den weiteren Impuls, sich intensiver mit den Hintergründen der steigenden Komplexität zu beschäftigen. Bald kristallisierte sich ein untrennbarer Zusammenhang zur technischen Vernetzung heraus. Diese beiden Begriffe begleiten ihn seither in seinen Überlegungen und systemischen Betrachtungen.

Im Rahmen seines Masterstudiums (2010-2013) entstanden drei Forschungsarbeiten zum Thema “Kritische Infrastruktur und Krisenmanagement”:

Verschiedene Autoren (Literaturliste) und Blickwinkel liefern die weitere Basis für seine Auseinandersetzungen und für die aktuellen systemischen Betrachtungen zu den Themen:

"Plötzlich Blackout!" - Vorbereitung auf einen europaweiten StromausfallDie weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen und die gleichzeitige völlige Unterschätzung der Folgen eines Blackouts veranlassten ihn 2013 zur Gründung der zivilgesellschaftlichen Initiative “Plötzlich Blackout!” – Vorbereitung auf einen europaweiten Stromausfall, die aus organisatorischen Gründen nur bis Herbst 2014 betrieben wurde.

Weitere Qualifikationen