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Straßenlaternen als Mobilfunkmasten

 

Quelle: www.deutschlandfunknova.de (Sendung als MP3)

Wie sehr wir uns auch bemühen: Wir können Katastrophen – seien sie nun naturbedingt oder menschengemacht – nicht immer verhindern. Die entscheidende Frage ist daher: Wie gut sind wir gewappnet?

Es könnte darauf ankommen, was für Straßenlaternen wir haben. Klingt erstmal komisch, ist aber ganz ernst gemeint. Der Informatiker Matthias Hollick erforscht an der TU Darmstadt, wie wir im Katastrophenfall auch ohne unser gewohntes Mobilfunknetz miteinander kommunizieren könnten [siehe auch weitere Beiträge zum Projekt Smarter hier im Blog].

“Wenn Sie so einer Straßenlaterne eine gewisse Akkukapazität verpassen und Kommunikationsfähigkeit, dann wäre das ein fantastisches drahtloses Backupnetz.”, Matthias Hollick, Informatiker

In seinem Vortrag erklärt Matthias Hollick, wie umgebaute Straßenlaternen, smarte Staubsauger oder intelligente Autos uns vor dem Kommunikationskollaps retten könnten.

In einem zweiten Vortrag erzählt die Architektin und Städteplanerin Annette Rudolph-Cleff, wie sie und ihr Team Strategien entwickeln, Großstädte resilienter zu machen.

Kommentar

Sehr empfehlenswerte Sendung zum Thema Notfallkommunikation in Katastrophenlagen und zum Thema Resilienz, wenngleich dieser Begriff hier im Blog etwas breiter als nur Widerstandsfähigkeit gesehen wird. Zum Thema Notfallkommunikation arbeiten wir gerade an einer Lösung für die Vernetzung von Selbsthilfe-Basen.

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