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Internet der Dinge: Vom Plüschtier-Hack zum Blackout

 

Quelle: futurezone.at

Wie Standards dazu beitragen können, das Internet of Things sicherer zu machen, diskutierten Experten beim IoT-Fachkongress von Austrian Standards.

“Durch chaotische Vernetzung steigt die Komplexität und die Verwundbarkeit von Systemen und der Gesellschaft”, sagte zuvor Herbert Saurugg, Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen. Was im Heimnetzwerk zu ferngesteuerten Glühbirnen oder abgehörten Kuscheltieren führen könnte, kann im Großen Blackouts und umfangreiche Ausfälle der Infrastruktur zur Folge haben. Solche Ereignisse seien jederzeit möglich, warnte Saurugg. Darauf vorbereitet sei man in Österreich aber nicht.

Mittlerweile seien weltweit Millionen von IoT-Geräten im Umlauf, um deren Sicherheit es nicht gut bestellt sei. Isoliert betrachtet wäre das nicht so schlimm. Weil die Dinge aber vernetzt seien, könnten sie enorme Wirkungen erzielen, sagte Saurugg. Das habe nicht zuletzt der Angriff auf den Internetdienstleister Dyn im vergangenen Jahr gezeigt, bei dem vernetzte Kühlschränke, Haushaltsgeräte und Webcams Teile des Internets kurzzeitig lahmlegten. “Das kann Kettenreaktionen auslösen, da geht es ans Eingemachte.”

Ganzheitlicher Ansatz

Verbesserungen müssten bereits beim Systemdesign ansetzen, forderte der Sicherheitsexperte. Für das Internet der Dinge brauche es einen ganzheitlichen Ansatz: “Man muss es als Gesamtsystem ansehen und die Folgewirkungen der Vernetzung bedenken.”

 

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