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Die Angst vor dem Blackout

 

Quelle: www.kleinezeitung.at

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein: Verein „Zivilschutz-Initiative“ vermittelt zwischen der Wirtschaft und Bürgern.

Unsere Zivilisation hängt an einem seidenen Faden“, sagt der Blackout-Experte Herbert Saurugg. Denn täglich kommt es zu Instabilitäten im europäischen Verbundsystem. Mit der Strommarkt-Liberalisierung wurde das gesamte Versorgungssystem aufgesplittert und damit die Gesamtverantwortung aufgeteilt. Die Folge: Es kann jeden Tag zu einem Blackout kommen.

Saurugg reist wie ein „Wanderprediger“ (Eigendefinition) durch die Lande, um die Menschen auf einen drohenden Blackout vorzubereiten. Zu Wochenbeginn erfüllte er seine Mission auf Einladung der „Zivilschutz-Initiative Kärnten“ in Klagenfurt.

Deshalb rät Experte Saurugg zur Bevorratung: „Es hat keinen Sinn, Bevorratungslisten zu erstellen, weil jeder andere Bedürfnisse hat.“ Deshalb sei es zielführend, die Bevorratung wie einen ein- oder zweiwöchigen Camping-Urlaub zu planen und sich dafür einzudecken. Vor Ablauf des Verbrauchsdatums sollen die Lebensmittel ausgetauscht werden. Weil die öffentliche Hand die Notfall-Versorgung nicht übernehmen könne, ist jeder aufgerufen, für sich selbst Vorsorge zu treffen. Bereitgelegte Kerzen und Zünder sollten eine Selbstverständlichkeit sein.

 

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