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Neue Schadsoftware ist auf Zerstörung aus

 

Quelle: www.zeit.de

Die Schadsoftware der aktuellen Trojaner-Attacke zielt Experten zufolge auf Datenvernichtung ab und tarnt sich nur als Erpressungstrojaner. Das Programm lösche die ersten Sektoren auf der Festplatte, statt sie zu verschlüsseln.

Somit verhält sich der Trojaner, von dessen Attacke seit Dienstag zahlreiche Firmen und Institutionen betroffen sind, anders als der letzte wichtige Trojaner WannaCry. Der hatte auf Lösegeld für die Freigabe der Daten gezielt. Auch andere Experten äußerten die Vermutung, dass die Lösegeldforderungen nur vorgeschoben waren, die Software aber primär Chaos stiften sollte.

Nach Einschätzung von Experten war die Schadsoftware jedoch gefährlicher als der aufsehenerregende Erpressungstrojaner WannaCryMitte Mai. Sie verbreitete sich nicht nur über die damals ausgenutzte Windows-Sicherheitslücke, sondern fand auch einen weiteren Weg, Computer innerhalb eines Netzwerks anzustecken.

Bei Beiersdorf habe es am Dienstag einen Ausfall der IT und der Telefonanlage gegeben, sagte eine Unternehmenssprecherin. Neben der Zentrale in der Hansestadt seien auch weltweit Standorte betroffen. Es sei zu früh, den entstandenen Schaden zu beziffern.

Die IT-Sicherheitsfirma Malwarebytes verzeichnete bis Mittwoch insgesamt etwa 18.000 Infektionen in über 60 Ländern. Die Ukraine blieb der Schwerpunkt der Attacken.

Kommentar

Leider bestätigen sich damit Befürchtungen, wonach in naher Zukunft mit einer steigenden Destruktivität und auch mit weitreichenden Infrastrukturausfällen zu rechnen sein wird. Daher immer wieder die Frage, wären wir auf weitreichende Infrastrukturausfälle vorbereitet? NEIN!

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