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Sonnenfinsternis am 20. März stellt elektrisches System in Europa vor große Herausforderung

 

Quelle: www.amprion.net

Die vier deutschen Stromübertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW bereiten sich auf die partielle Sonnenfinsternis am 20. März vor. An diesem Tag werden zwischen 9:30 und 12 Uhr bis zu 82 Prozent der Sonne abgedeckt sein. Aufgrund des hohen Anteils an installierter Photovoltaik-Leistung (PV) in Deutschland – rund 39.000 Megawatt – sowie in Italien und Frankreich stellt die Sonnenfinsternis eine große Herausforderung an das Management des Stromnetzes in Europa dar.

Bei sehr sonnigem Wetter geht in der ersten Hälfte der Sonnenfinsternis die PV-Einspeisung in Deutschland um rund 12 Gigawatt zurück und steigt anschließend – in der zweiten Hälfte der Sonnenfinsternis, wenn die Sonne aufgrund der Mittagszeit noch höher steht – um etwa 19 Gigawatt an. Auch wenn die Prognosen der Wetterdienste für die PV-Einspeisung, wie jede Prognose, eine Restunsicherheit haben, entspricht dies etwa der Leistung von 19 Großkraftwerken.

Kommentar

Siehe Kommentar unter Sonnenfinsternis 2015.

Diese Meldung der deutschen Übertragungsnetzbetreiber ist durchaus als Reaktion auf die zahlreichen Medienberichte zu sehen. Sie beschwichtigt dabei nicht die Herausforderungen. Die Übertragungsnetzbetreiber – die dem regulierten Markt angehören – sind bisher nicht im immer wieder üblichen Schlagabtausch um die Energiewende aufgetreten. Daher ist diese Meldung nicht mit anderen in einen Topf zu werfen. Hier geht es nicht um die Abgeltung von verloren gegangenen Geschäftsmodellen, sondern um die Systemsicherheit.

Hier nochmals zur Vertäutlichung der möglichen Folgen:

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1 Comment

  1. […] und damit Versorgungssicherheit dar und sollte nicht unterschätzt werden (siehe auch Pressemeldung der deutschen Übertragungsnetzbetreiber). Die Übertragungsnetzbetreiber – die dem regulierten Markt angehören – sind […]

  2. Vernetzung & Komplexität — Landeswarnzentrale Niederösterreich – Information – partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015 sagt:

    […] (50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW) trotz bester Vorsorgen auf ein mögliches Restrisiko verweisen, könnte auch Österreich von einem möglichen Stromausfall im europäischen […]

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