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Die Energiewende im Stromsektor

 

Quelle: www.agora-energiewende.de

Erneuerbare Energien liegen erstmals an Platz 1 der deutschen Stromerzeugung. Erneuerbare Energien legten 2014
nochmals leicht zu und decken inzwischen 27,3 Prozent des inländischen Stromverbrauchs.

Der Stromverbrauch ist 2014 mit etwa 4 Prozent Rückgang drastisch gesunken

Ausblick 2015

Stromerzeugung aus Kernenergie wird 2015 gegenüber 2014 um etwa 7-8% abnehmen aufgrund der Abschaltung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld im Frühjahr 2015.
• Stromerzeugung aus Windkraft wird 2015 deutlich zunehmen, da
• neue Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von etwa 2.400 Megawatt erwartet werden und
• es im Jahr 2014 einen Rekord-Netto-Zubau von ca. 3.400 Megawatt Onshore-Windkraft gab, der erst 2015 voll zur Geltung kommt.

Kommentar

Die Sonnenseiten sind wirklich beachtlich und sollen auch nicht geschmälert werden. Jedoch gibt es auch die wenig beachteten Schattenseiten. Vor allem der Ausblick 2015 sollte uns Sorgen machen, da mit diesem die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts deutlich ansteigt. Spätestens die nächsten Weihnachten werden extrem “spannend” werden.

Es ist bedauerlich, dass man sich so auf die reine Arbeit (Wattstunden) fokussiert und dabei übersieht, dass für die Versorgungssicherheit vor allem die Leistung (Watt) relevant ist, wo zu jeder Sekunde die Erzeugung und Last im Einklang sein müssen. Ganz abgesehen von den zeitlichen Dimensionen.

2013 und 2014 gab es jeweils 64 Stunden mit Negativstrompreisen. 2015 gab es bis 07. Jänner bereits 19 Stunden.

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  1. […] und 2014 gab es jeweils 64 Stunden mit Negativstrompreisen (siehe Die Energiewende im Stromsektor). Heuer gab es bis 11.01.15 bereits 27 […]

  2. […] der Windstromproduktion gab. 2013 und 2014 gab es an der europäischen Strombörse (EEX) jeweils 64 Stunden mit Negativstrompreisen. Davon 24 Stunden im Zeitraum 19.-24. Dezember 2014. Anfang 2015 haben […]

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