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Im Blickpunkt: Das IT-Sicherheitsgesetz – Risikofaktor Scheinsicherheit

 

Quelle: www.risknet.de

Jüngst ist das neue IT-Sicherheitsgesetz erschienen, mit viel Tam-Tam von der Politik und Sicherheitsbehörden begrüßt. Auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages sprechen die Verantwortlichen von der Cyber-Sicherheit, die dem  Schutz der Wirtschaft, der Bürger und der Funktionsfähigkeit des Staates diene.

Konkret heißt es hierzu aus dem Bundesministerium des Inneren: “Betreiber Kritischer Infrastrukturen aus den Bereichen Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung sowie Finanz- und Versicherungswesen müssen damit künftig einen Mindeststandard an IT-Sicherheit einhalten und erhebliche IT-Sicherheitsvorfälle an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden.” Ob das zielführend ist bleibt dahingestellt. Ganz abgesehen von verfassungsrechtlichen Bedenken kritisieren IT-Sicherheitsexperten das neue Gesetz als zu kurz gefasst. Ganz zu schweigen von einer mangelnden Vorbildfunktion der Politik und dem Fehlen von Impulsen für mehr Awareness im Umgang mit den Risiken unserer digitalen Zeit. Die Redaktion vom Kompetenzportal RiskNET sprach im Rahmen eines virtuellen Round Table mit dem IT-Sicherheits- und Risikomanagementexperten Uwe Rühl, Geschäftsführer der RÜHLCONSULTING GmbH, und  mit Herbert Saurugg, seines Zeichens IKT-/Cyber-Sicherheitsexperte.

Das ganze Interview online.

Kommentar Franz Hein

Die deutlich größeren Herausforderungen bringt die immens zunehmende Vernetzung mit sich. Das trifft auf die Vernetzung der Menschen zu, die inzwischen zu einer überall und jederzeit möglichen Kommunikation untereinander geführt hat, längst weltweit und auch mobil. Absehbar ist bereits jetzt eine Überwindung der Sprachenbarrieren durch online erfolgende Übersetzungen und auch eine jederzeitige Bezugnahme auf digital irgendwo gespeicherten Informationen in Bild-, Film-, Ton- und Textform.

Noch umfassender erscheint heute schon der Zuwachs an maschineller Kommunikation zwischen allen Komponenten, in denen eine Verarbeitung von digital vorliegenden Informationen möglich ist. Das Internet der Dinge ist keine Fiktion mehr. Dies wird zu einer neuartigen Realität,  eine die Welt umspannende Logistik-Infrastruktur, in der jederzeit und an jedem Ort (auch mobil) benötigte Daten zur Verfügung gestellt und verarbeitet werden können.

Über die vielseitigen Schnittstellen Mensch-Maschine wird aus beiden Vernetzungskomponenten ein vernetztes Gesamtsystem, über dessen Konsequenzen auf unsere Lebensumstände bisher noch viel zu wenig nachgedacht worden ist. Die langfristigen Folgen müssen jetzt am Anfang der Entwicklung bedacht werden, um die Weichen jetzt richtig zu stellen. Das geht über die Formulierung von IT-Sicherheitsgesetzen weit hinaus.

 

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  1. […] Wie man die „Motivation für Angriffe“ beurteilt, dürfte wohl eher mit Kaffeesatzlesen zu tun haben, denn seriös lässt sich eine solche wohl kaum erheben. Und was auch heute stimmen mag, kann bereits morgen ganz anders aussehen. Das deutsche IT-Sicherheitsgesetz als Gegenmaßnahmen zu bezeichnen, ist wohl etwas hochgegriffen  – siehe Im Blickpunkt: Das IT-Sicherheitsgesetz – Risikofaktor Scheinsicherheit. […]

  2. […] und eine Meldung gem. NIS-Richtlinie, oder sonst einer rechtlichen Grundlage – siehe Im Blickpunkt: Das IT-Sicherheitsgesetz – Risikofaktor Scheinsicherheit. Es ist wohl auch wenig plausible, dass EIN Mitarbeiter einen so weitreichenden Schaden […]

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