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Intelligente Städte: „Smart wäre, wenn man den ganzen Quatsch lassen würde“

 

Quelle: heise.de

Der White-Hat-Hacker Felix Lindner ist entsetzt, wie wenig Wert Politik und Industrie auf den Schutz der digital vernetzten Stadt vor Cyberattacken legen.

Smart Cities bieten große Verlockungen für böswillige Angreifer. Der versierte White-Hat-Hacker Felix Lindner sieht vor allem die Begeisterung von Politikern und Industriefunktionären für die intelligente Stadt mit großer Skepsis. Lindner berät mit seiner Berliner Firma Recurity Labs seit Jahren Unternehmen und Institutionen, wenn es um Systemsicherheit und die Entwicklung sicherer Softwarekomponenten für Produkte geht. Sein Fazit: „Smart wäre, wenn man den ganzen Quatsch lassen würde“.

Durch die Vielzahl der beteiligten Komponenten potenzierten sich die Sicherheitsprobleme, warnt er.

„Wir können echt froh sein, dass es nicht so viele Leute mit einem kaputten moralischen Kompass gibt, die zugleich die technischen Fähigkeiten haben. Denn eigentlich braucht man nur drei Leute, denen man ein anständiges Jahresgehalt zahlt, und los geht’s“, so Lindner.

Kommentar

So lange nicht wirklich etwas gröberes schief geht, wird wohl an den ganzen Smart-Themen festgehalten werden – denn das Geld/Wachstumsversprechungen locken zu sehr. Siehe dazu etwa auch im letzten Newsletter. Ganz abgesehen von den ganzen Komplexitätsthemen, die wir noch nicht verstehen. Wobei das natürlich auch eine Systemdesignfrage ist – nicht alles ist per se Quatsch, aber vieles, wie es heute betrieben und gedacht wird …

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