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Eigenverbrauch optimieren

 

Quelle: www.enbw.com

Lohnt sich Fotovoltaik heute überhaupt noch? Diese Frage stellen sich nach der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) viele Eigenheimbesitzer, denn die Vergütungssätze für eingespeisten Strom neuer Anlagen sind kräftig gesunken. Trotzdem heißt die Antwort: Ja, Fotovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf dem Eigenheim lohnen sich weiterhin – unter drei Voraussetzun-

gen: Man hat ein geeignetes Dach für die Anlage, produziert den Strom überwiegend für den Eigenverbrauch und optimiert Erzeugung und Bedarf. „Letzteres ist vielen zu kompliziert“, weiß Stefan Heeg von der EnBW, die mit der brandneuen EnBW EnergyBase jetzt eine Lösung parat hat, die Selbstversorgern diese Aufgabe abnimmt. Für deren Marketing und Kommunikation ist Stefan Heeg verantwortlich. Das Gerät – ein kleines graues Kästchen – managt die Energie im Haus. Es wird einfach in den Zählerschrank eingebaut und schon macht

es sich nützlich: Auf Basis der Wetterdaten prognostiziert es für die nächsten 24 Stunden die Stromproduktion. Parallel dazu ruft es den Ladestand des Speichers ab und analysiert, wann seine Besitzer welchen Bedarf haben – oder haben könnten. Für die optimale Verwendung des selbst produzierten Stroms macht es ihnen dann per App auf dem Smartphone Vorschläge oder steuert die Anlagen automatisch: verbrauchen, speichern oder ins Netz einspeisen. Entwickelt wurde die EnergyBase im Innovationscampus der EnBW.

Kommentar

Es ist überraschend und zugleich erfreulich, dass die deutschen Energieversorger (siehe auch Gespült wird, wenn die Sonne scheint) nun Lösungen anbieten, die zur Dezentralisierung der Stromversorgung beitragen und die Gesamtinfrastruktur entlasten und so auch den Anstoß für Energiezellen geben.

Auch in Österreich gibt es bereits Lösungen, die in diese Richtung gehen, etwa das Fronius Energy Package. Wobei wichtig ist, dass die Energiezelle nicht nur ein Haus umfasst, sondern größer gedacht werden muss. Siehe auch dezentrales Stromnetz.

 

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