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Welche Möglichkeiten bietet der Einsatz von sozialen Medien im Krisen- und Katastrophenmanagement für die Behörden und die Bevölkerung?

 

Quelle: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)

Eine Untersuchung im Rahmen des Vertiefungsgebietes „Bürgernahes Krisenmanagement bei anhaltendem Stromausfall in der Großstadt“

Auszüge aus dem Fazit

Innerhalb deutscher Behörden existieren gegenwärtig keine detaillierten Pläne zum  Einsatz von sozialen Medien in Krisen- bzw. Katastrophenlagen. [Was wohl auch für Österreich zutrifft]

Jedoch handelt es sich bei sozialen Medien um eine Kommunikationsform, die, gegenwärtig als auch zukünftig, behördliche Strukturen betreffen bzw. betreffen werden und Berücksichtigung bei der Aufstellung von Krisenplänen finden muss. Dabei ist eine Ablösung oder Verdrängung bisher bewährter Kommunikationsmittel nicht beabsichtigt. Soziale Medien sollen vielmehr als ein Komplementär gut zu bereits bestehenden Strukturen verstanden werden, welches zu einer merkbaren Erhöhung der Hilfeleistung der Bürger untereinander beitragen kann und so entlastend für Behörden wirken könnte.

Diese Forderungen gründen auf der bereits in der Vergangenheit wissenschaftlich nachgewiesenen Tatsache, dass Menschen in Katastrophenlagen soziale Medien zur Organisation von Hilfe zahlreich in Anspruch nehmen. Die in der Bearbeitung aufgezeigten Vorteile verifizieren diese Realität um ein Weiteres.

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