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PB-Newsletter #07 – Mai 2014

 

Initiativen “Plötzlich Blackout!”
Wir haben Sie bereits beim letzten Newsletter über die Kick-off-Veranstaltungen informiert. In den letzten Wochen wurden von uns die vorgeschlagenen “Werkzeuge” aufeinander abgestimmt, um die Beiträge der Mitmacher, die von Behörden, Unternehmen, Einsatzorganisationen kommen oder sich als Einzelpersonen einbringen, möglichst effektiv zu konkreten Resultaten vereinigen zu können – ein weiterer wichtiger Meilenstein, der zeigt, dass mit dieser zivilgesellschaftlichen Initiative ganz konkrete Ergebnisse möglich gemacht werden. Bis zur und im Rahmen der Synergiekonferenz im Juni wird an der Detaillierung weitergearbeitet.

Synergiekonferenz am 12. Juni 2014
Wie bereits angekündigt, planen wir für 12. Juni die Synergiekonferenz als Folgeveranstaltung des ersten nationalen Workshops. Wir suchen noch einen Raum für 150-200 Personen – können Sie uns dabei helfen? Neben den Arbeitssessions möchten wir auch wieder ein paar Impulsreferate anbieten. Wir haben dazu bereits Referenten zu folgenden Themen gewinnen können:

Aktuelle Meldungen

  • Am morgigen 1. Mai findet eine nationale Blackout-Notfunkübung des Amateurfunkdienstes statt.
  • Die Bezirkshauptmannschaft Tulln hat das Konzept „ Notversorgungsstellen im Bezirk Tulln“ herausgegeben, welches auch für andere Bezirke eine Hilfestellung bei der Vorbereitung auf ein Blackout sein könnte.
  • Baden-Württemberg hat einen Muster-Notfallplan für den flächendeckenden Stromausfall herausgegeben, den wir als Anhalt für eigene Überlegungen gerne weiterempfehlen möchten.
  • Der Chief Business Officer des Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Systemsicherheit der Elektrizitätsnetze, Gridlab, rechnet in einem Interviewmit mindestens 6 Tagen Wiederaufbauzeit für das europäische Stromversorgungssystem nach einem Blackout. Wir konnten in der Zwischenzeit das Gridlab als Kooperationspartner gewinnen.
  • Die Zurich Versicherung adressiert in der aktuellen Studie ” Beyond Data Breaches: Global Interconnections of Cyber Risk ” die auch von uns immer wieder aufgezeigte Vernetzungsproblematik und die Gefahr von strategischen Schocks.
  • Die Studie ” Systemsteuerung zur Einhaltung der Systembilanz ” des deutschen Wirtschaftsministeriums kommt zum Schluss, dass es derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Versorgungssicherheit durch die Nichtsteuerbarkeit vieler dezentraler Anlagen gibt. Es werden dabei aber einige erforderliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt, die nachdenklich stimmen sollten. Darüber hinaus wurde berechnet, dass anlagenbedingt die höchste Photovoltiakstromproduktion im Mai erfolgt. Nachdem aber im Mai auch zahlreiche Feiertage sind, müssen wohl in den nächsten Wochen wieder einige Tage mit Negativstrompreisen aufgrund des erwartbaren Stromüberschusses erwartet werden. Damit geht auch eine zusätzliche Netzbelastung einher.
  • Ein weiterer Blogbeitrag zum Thema “Wer ist schuld? Teil 3 – Vernetztes Denken fehlt” steht zur Verfügung.
  • Der Schweizer Armeechef hat die Bevölkerung aufgefordert , entsprechende Notvorräte zur Vorbereitung auf strategische Schocks wie einem Blackout anzulegen. Es sei hier angemerkt, dass wir vom selben Stromversorgungssystem sprechen. Es gibt nur ein europäisches Verbundsystem.

Situation im europäischen Stromversorgungssystem
Wir werden ab sofort auch eigene außergewöhnliche Wahrnehmungen zur Situation im europäischen Stromversorgungssystem im Newsletter aufnehmen. Hier ein Rückblick bis Dezember 2013 (die Links führen zu Blogbeiträgen mit entsprechenden Hintergrundinformationen):

Die angeführten Beispiele stammen rein aus öffentlich verfügbaren Quellen. Sie zeigen die aktuellen Herausforderungen auf und sollten uns an die Truthahn-Illusion erinnern.

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