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Cyberkrieg in Europa – Energiewirtschaft im Visier

 

Quelle: www.heise.de

Die durch “Norton Antivirus” bekannte Softwarefirma Symantec warnt vor Cyber-Angriffen auf Energie-Firmen Westeuropas (76% der Infektionen) und den USA (24% der Infektionen). Eine “Dragonfly” genannte Gruppierung geht mit großem Ressourceneinsatz strategisch vor.

Die österreichische Initiative “Plötzlich Blackout!” konnte inzwischen einige Unterstützer gewinnen, die möglichen europaweiten Stromausfällen vorbeugen wollen, sowie diverse Initiativen lancieren. So findet am 4. September in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundeskanzleramt ein Workshop “Mein Unternehmen auf ein Strom-Blackout vorbereiten” statt (siehe auch: Blackout eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung).

Das gesellschaftliche Risiko besteht darin, dass die Energieversorgung getroffen wird und es zu Stromausfällen oder verzögerten Lieferungen von Öl und Gas kommt. Letztlich waren von den Dragonfly-Operationen Stromnetzbetreiber, große Energieerzeugerfirmen, Ölpipelinebetreiber und Maschinenzulieferer der Energiebranche betroffen.

Allerdings ist weder die Schweiz noch Österreich als Angriffsziel von Dragonfly aufgeführt, dafür Deutschland mit 7% der bekannten Infektionen, Spanien mit 27%.

 

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