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Katastrophen und Notlagen Schweiz – Risikobericht 2012

 

Quelle: Katastrophen und Notlagen Schweiz – Risikobericht 2012

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat im letzten Jahr eine Gefährdungsanalyse für Katastrophen und Notlagen durchgeführt. Neben Pandemien bergen demnach Erdbeben und Ausfälle der Stromversorgung die grössten Gefahren.

Katastrophen und Notlagen führen aufgrund der zunehmenden Vernetzung der modernen Gesellschaft, der steigenden Abhängigkeit von kritischen Infrastrukturen, der hohen Wertdichte und der wachsenden Bevölkerung zu immer grösseren Schäden. Die Vorbereitung auf deren Bewältigung wird daher zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Um adäquat auf Katastrophen und Notlagen zu reagieren und damit wir nach einem Ereignis möglichst rasch zum Alltag zurückkehren können, müssen wir deren Auswirkungen auf die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen möglichst gut kennen.

Gefährdungs- und Risikoanalysen sind dazu ein ge- eignetes Mittel. Sie sind eine wichtige Grundlage für die vorsorgliche Planung im Bevölkerungsschutz auf allen staatlichen Ebenen. Sie helfen, mögliche Gefährdungen besser zu verstehen, Massnahmen der Prävention und Vorsorge aufeinander abzustimmen, Prioritäten bei der Vorbereitung zu setzen und Defizite in der Bewältigung zu erkennen. Mit den Analysen wird ein gemeinsames Verständnis über die verschiedenen Auswirkungen und den Ablauf sowie die Dynamik von Ereignissen geschaffen. Bei der Vorbereitung auf deren Bewältigung ist dies zentral, weil die Bewältigung immer eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen staatlichen Stellen und Dritten erfordert.

Bei der Analyse der Auswirkungen von Katastrophen und Notlagen sowie der Bestimmung ihres Risikopotentials ist der Bevölkerungsschutz auf Experten und Expertinnen für die einzelnen Gefährdungen angewiesen. Sie verfügen über die notwendigen Kenntnisse und die Erfahrungen zu Auswirkungen, Auftreten und Ablauf von Ereignissen und schaffen so die Grundlage für die Abschätzung der Risiken. Im vergangenen Jahr haben über 70 Experten und Expertinnen das BABS mit ihrem Fachwissen unterstützt. Ohne deren Mitwirken und Engagement wäre es nicht möglich gewesen, die vorliegende Analyse durchzuführen. Ich möchte daher allen, die sich in diesem Projekt engagiert haben, ganz herzlich und verbindlich für die Unterstützung danken. Ich bin überzeugt, dass Sie damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Schweiz und den Schutz der Bevölkerung geleistet haben.

Zusammenfassung

Die Risikomatrix zeigt, dass von den zwölf untersuchten Gefährdungen, das Szenario einer Pandemie das grösste Risiko für die Schweiz darstellt, gefolgt vom Szenario ‚Erdbeben‘ und ‚Ausfall Stromversorgung‘. Für letztere beiden wurde ein ähnlich hohes Risiko ermittelt. Das Risiko des Erdbebenszenarios wird von grossen Schäden beeinflusst. Beim Szenario zum Stromausfall wird erwartet, dass es mit einer relativ hohen Frequenz auftritt.

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  4. […] auf sehr hohem Niveau mit den möglichen Schattenseiten unserer Zukunft auseinander. Nach dem Risikobericht 2012 wir auch in der aktuellen Evaluierung  die Stromversorgung als kritischster Punkt identifiziert, […]

  5. […] 2014 wurde aufgrund des Risikoberichts 2012 eine nationale Sicherheitsverbundsübung mit den Szenarien Strommangellage, Blackout und […]

  6. […] On the international level the availability of publications on blackouts and water outages has been more successful. In 2012, Switzerland published a risk analysis on several hazards including the risk of a power outage for their country (Hillson, 2004). [siehe auch Risikobericht 2015 bzw. Katastrophen und Notlagen Schweiz – Risikobericht 2012] […]

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